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	<title>Hans Haller-Stiftung 'Hilfe für Brasilien'</title>
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	<description>Die Hans Haller-Stiftung (www.haller-stiftung.ch) engagiert sich für die Armen in der Region Recife. Schwerpunkte sind: Familienplanung, SODIS-Wasseraufbereitung, Hörhilfen, Brillen, Berufsbildung, Kinder.</description>
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		<title>Hans Haller-Stiftung 'Hilfe für Brasilien'</title>
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		<title>Zwischenbericht Herbst 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 13:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Haller-Stiftung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Freunde Dieses Jahr kamen bis 30.9. Fr. 54’000.- auf unsere Konti. Darin inbegriffen sind Spenden von andern Stiftungen, Gemeinden, Kirchgemeinden, Firmen, Vereinen und Privaten. Ihnen allen wie auch den Spendern von Naturalien und Dienstleistungen danken wir an dieser Stelle von Herzen. Im gleichen Zeitraum gaben wir Fr. 59’000.- aus! Unsere Arbeit konzentrieren wir immer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hallerstiftung.wordpress.com&amp;blog=798232&amp;post=88&amp;subd=hallerstiftung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><span class="Apple-style-span" style="font-weight:normal;">Liebe Freunde</span></h4>
<h4><span class="Apple-style-span" style="font-weight:normal;">Dieses Jahr kamen bis 30.9. <strong>Fr. 54’000.-</strong> auf unsere Konti. Darin inbegriffen sind Spenden von andern Stiftungen, Gemeinden, Kirchgemeinden, Firmen, Vereinen und Privaten. Ihnen allen wie auch den Spendern von Naturalien und Dienstleistungen danken wir an dieser Stelle von Herzen.</span></h4>
<p>Im gleichen Zeitraum gaben wir <strong>Fr. 59’000.-</strong> aus!</p>
<p>Unsere Arbeit konzentrieren wir immer mehr auf die <strong>Stadt Igarassu</strong> mit inzwischen über 100&#8217;000 Einwohnern. Dort haben wir gute Kontakte zu Behörden aber auch Organisationen und Einzelpersonen. Sehr wichtig für uns ist neben Isminia Calado (Finanzverwalterin) und Roseli Borges (Knabenheim Pão da Vida, Sekretärin der Obra Beneficente Hans Haller) Sandra Nascimento (Crêche Tia Sandra). Neben ihrer Kinderkrippe betreut sie die SODIS Wasseraufbereitung und baute mit uns auch das Projekt ‚Glückliche Jugend’ auf.</p>
<p><strong>‚Glückliche Jugend’</strong> entwickelt sich zu unserem Hauptprojekt. Im April schrieben wir von <strong>Paloma</strong> und ihrer Tochter <strong>Pamela Tamara</strong>. Die beiden lebten von Februar bis September bei Sandra (Krippe Tia Sandra) und ihrer Familie in Igarassu. Paloma machte sich gut in der Schule. Mit Sandras leiblicher Tochter Alexandra besuchte sie seit August einen Informatiokkurs. Auch Pamela Tamara ist für ihr Alter kräftig und gesund. Palomas Mutter Maria da Conceição da Silva wurde auf unsere Vermittlung am 7.6. im Spital von Igarassu unterbunden. – Leider gab es mit Paloma während meinem Aufenthalt Probleme: Das Vertrauensverhältnis ist zerstört. Wir mussten sie leider aus dem Projekt nehmen. Noch wissen wir nicht, was mit ihr los ist, ob sie in schlechte Gesellschaft kam, sie Drogen nimmt oder wieder mit dem Vater ihres Kindes zusammen ist. Wir werden sehen wie wir Pamela Tamara in Zukunft helfen können. Solche Rückschläge gehören leider zu den Projekten …</p>
<p><strong>Victoria</strong>, <strong>Gabriela</strong> und <strong>Woshinton</strong> wohnen seit März bei Sandras Schwester Conceição. Die Ersatzmutter unternimmt einiges mit ihnen. In den Schulferien fuhren sie zu Verwandten in Barreiros im Süden von Pernambuco. Die beiden Mädchen gehen zur Schule, Woshinton ist in der Krippe. Dort hilft auch Conceição. Victoria besucht zusätzlich den Stützunterricht. Conceição muss sich einer Operation unterziehen. Während dieser Zeit betreut ihre Schwester Janaina die Kinder. Janaina ist auf der ‚Warteliste’ als Ersatzmutter. Während Victoria noch viel Erziehung braucht, ist Gabriela ruhiger. Woshinton ist sehr aktiv und unruhig. Die Psychologin empfahl, ihn in einen privaten Kindergarten zu schicken. Dort wird er mehr beschäftigt und ist pädagogisch betreut.</p>
<p><strong>Sofia Isis</strong> (2.6.2011) sowie die beiden Brüder <strong>Everton José</strong> (31.5.2008) und <strong>José Marcos genannt Marcinho</strong> (7.10.2009) leben seit Juli bei Josefa und ihren drei Töchtern im Alter zwischen 5 und 21 Jahren. Sofia ist das jüngste von 8 Kindern der AIDS-kranken  Denise. Die Kleine wurde von der Familie verlassen und ist HIV-positiv. Die Jugendbehörde von Igarassu bat uns um Hilfe. Josefa will das Mädchen gar adoptieren. Bei einem Untersuch stellten die Ärzte fest, dass Sofia ausserdem einen schweren Herzfehler hat. Im Alter von 2 ½ Jahren muss sie operiert werden. &#8211; Auch die beiden Jungs vermittelte uns die Jugendbehörde. Beide Elternteile verschwanden nacheinander mit andern Partnern und liessen die Kinder bei entfernten Verwandten, die nicht für sie sorgen können. Everton leidet an Leukämie und muss noch 1 ½ Jahre in die Chemotherapie. Obwohl Everton und Marcinho noch sehr jung sind, haben sie schon viel gelitten. Sie wurden vernachlässigt und schlecht behandelt. Sie sprechen noch fast nichts, machen jedoch Fortschritte. Sie sind sehr anlehnungsbedürftig.</p>
<p>Die Mutter von <strong>Ana Paula</strong> (4.2007) und <strong>Anderson </strong>(11.5.2008) ist Alkoholikerin und Prostituierte. Sie verliess die Familie kurz nach der Geburt von Anderson. Auch der Vater säuft und kümmert sich nicht um die beiden. Als sie in die Krippe Tia Sandra kamen, waren die Geschwister unterernährt. Seit August leben Ana Paula und Anderson bei Maria Lucia und deren 10jähriger Tochter Wilma. Maria Lucia verlor vor einem Jahr ihren 16jährigen Sohn. Er war in Drogengeschäfte involviert und wurde erschossen. Die ‚neuen’ Kinder helfen ihr, über den Verlust hinwegzukommen. Auch diese ‚Familie’ scheint glücklich.</p>
<p>Anfang Jahr setzten wir uns ein hohes Ziel: Wir wollten 2011 zehn Kinder in das Projekt ‚Glückliche Jugend’ aufnehmen. Das haben wir erreicht! Jetzt geht es darum, die Spenden auch für die Zukunft sicherzustellen und nach Möglichkeit weiteren Kindern so zu helfen. <strong>Pro Kind zahlen wir monatlich R$ 300.- (ca. Fr. 150.-).</strong> Uns ist bewusst, dass das Projekt ein Tropfen auf den berühmten heissen Stein ist, aber wie obige Beispiele zeigen, bieten wir den Betroffenen eine Zukunft. Ohne uns hätten sie diese nicht …</p>
<p>Die <strong>Mikrokredite</strong> laufen leider nicht wie gewünscht: Bisher zahlte einzig Cibele Nascimento ihre Vorschüsse zurück. Ihr Kleidergeschäft floriert auch entsprechend. Josefa Lopes stottert ihren Kredit ab. Veronica Silva verscherbelte ihren Tapioca-Wagen und verschwand nach Paraiba. Die letzten beiden Raten à R$ 60.- sowie die Zinsen müssen wir abschreiben. Am meisten Pech hatte Flavio Correia. Im letzten Bericht sass er noch stolz auf seinem Moto. In der Zwischenzeit wurde er etwa 3 Mal überfallen. Beim letzten Mal nahmen ihm die Kriminellen auch das Moto ab. Flavio hatte erst etwa 4 Raten bezahlt. Er reiste nach São Paulo, will dort arbeiten und seinen Verpflichtungen nachzukommen. Hoffen wir, dass das klappt …</p>
<p>Sandra ermüdet nicht mit der Verbreitung und Kontrolle der <strong>SODIS-Wasseraufbereitung</strong> in Igarassu. Schade, helfen uns dabei nicht mehr Leute wie sie. Da wir über keine zweckgebundenen Spenden mehr verfügen, zahlen wir aus den freien Stiftungsmitteln pauschal R$ 500.- (ca. Fr. 250.-) pro Monat. Diese Entschädigung nutzt Sandra für Anschaffungen ihrer Partnerorganisationen, Kursmaterial, und Zwischenverpflegung für die Helfer. Wir sind auch in Kontakt mit Dr. Cléby Almeida, die SODIS im Landesinnern verbreiten will. Im September trafen wir sie zusammen mit Sandra und Rogéria zum Erfahrungsaustausch.</p>
<p>Auch im Bereich der <strong>Familienplanung</strong> gibt es nur aus Igarassu Neuigkeiten. Monatlich erhalten wir Listen mit den Daten der unterbundenen Frauen und Männer. Am 7.6. war auch Palomas Mutter dabei. Als weitere Motivation kaufen wir für das städtische Spital 10 Sets für Vasektomien. Das erhöht die Kapazität beträchtlich.</p>
<p>Wir hören und schreiben immer wieder von neuen möglichen Partnerstädten für die gebrauchten <strong>Hörgeräte</strong>. Am 22.9. erhielten 7 Kinder aus São Lourenço da Mata je 2 Hörgeräte. Wir hoffen, dass wir wieder enger mit dieser Stadt zusammenarbeiten können. Leider verlaufen diese Bemühungen oft im Sand, obwohl wir viel Hand bieten. Unser Spitzenjahr 2010 dürften wir jedoch übertreffen.</p>
<p>Im Bereich der <strong>Kinderhilfe</strong> ist die Renovation der Schlafräume und der Nasszellen im Knabenheim Pão da Vida in Igarassu abgeschlossen. Neben der Stadt Baden und der Stadt Igarassu (Arbeit) half uns eine weitere Spende das Werk zu vollenden.</p>
<p>Das im letzten Bericht erwähnte Material für die Krippe Tia Sandra in Igarassu konnten wir dank zweckgebundenen Spenden der Gemeinde Aesch BL, des Vereins Promover sowie einer weiteren Gönnerin kaufen.</p>
<p>Im Winter sandten wir Unterstützungsgesuche für die Kosten der Oficina Agua-Viva in Olinda. Eine grosszügige Spende der Christian Bachschuster-Stiftung kam im richtigen Moment. Aufgrund der wöchentlichen Berichte von Christoph Steiner-Oliveira (<a href="http://www.agua-viva.ch/">www.agua-viva.ch</a>), den telefonischen Kontakt sowie persönliche Besuche sehen wir, dass das Angebot (Stützunterricht, Alphabethisierung, kreative Kurse, Musik) einem grossen Bedürfnis entspricht.</p>
<p>Vor einem Jahr nahmen nahmen wir mehrere Querflöten und Klarinetten mit, die das Musikhaus Inderbinen für die Oficina Agua-Viva spendete. Das Musikhaus Inderbinen empfahl das Projekt der Stadtmusik Zofingen, die uns Klarinetten und Saxophone übergab.</p>
<p>Den jungen Fussballern helfen wir weiterhin:</p>
<p>Wir besuchten Nautico, Santa Cruz und CT Barão in Recife und sprachen mit verschiedenen der betreuten Jungs. Die Hilfe ist sehr willkommen. Dank unserer Vermittlung spielen jetzt 6 Talente des Knabenheims Pão da Vida bei Nautico Recife. &#8211; Vom FC Aarau erhielten wir weitere Fussballdresses. So übergaben wir ein Set dem Projekt Recrearte in Abreu e Lima.</p>
<p>Der <strong>Kalender Promover Brasil</strong> (<a href="http://www.promover.ch/">www.promover.ch</a>) von Patrick Bucher erscheint bereits zum 6. Mal. Er kostet Fr. 29.- (exkl. Verpackung und Versand) und kann auch bei uns bestellt werden. Der Erlös geht an arme Kinder im Nordosten Brasiliens, darunter Projekte von uns.</p>
<p>Im Namen unserer armen Mitmenschen in Brasilien danken wir allen Spendern, Gönnern und Helfern herzlich und zählen auch weiterhin auf ihre Unterstützung.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hallerstiftung.wordpress.com/88/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hallerstiftung.wordpress.com/88/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hallerstiftung.wordpress.com/88/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hallerstiftung.wordpress.com/88/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hallerstiftung.wordpress.com/88/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hallerstiftung.wordpress.com/88/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hallerstiftung.wordpress.com/88/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hallerstiftung.wordpress.com/88/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hallerstiftung.wordpress.com/88/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hallerstiftung.wordpress.com/88/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hallerstiftung.wordpress.com/88/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hallerstiftung.wordpress.com/88/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hallerstiftung.wordpress.com/88/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hallerstiftung.wordpress.com/88/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hallerstiftung.wordpress.com&amp;blog=798232&amp;post=88&amp;subd=hallerstiftung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Projekt Glückliche Jugend: Kinder von Marta</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 07:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Haller-Stiftung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die AIDS-kranke Marta lebte mit ihren 4 Kindern zwischen 4 und 13 Jahren in einem Lehmanbau des Hauses ihrer Mutter. Die Kinder stammen von verschiedenen Vätern, teilweise sind diese nicht bekannt. Martas Mutter ist alt und krank. Sie wohnt mit zwei geisteskranken Söhnen im Haus. Als unsere Mitarbeiterin Sandra (Krippe Tia Sandra) im Februar die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hallerstiftung.wordpress.com&amp;blog=798232&amp;post=85&amp;subd=hallerstiftung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die AIDS-kranke Marta lebte mit ihren 4 Kindern zwischen 4 und 13 Jahren in einem Lehmanbau des Hauses ihrer Mutter. Die Kinder stammen von verschiedenen Vätern, teilweise sind diese nicht bekannt. Martas Mutter ist alt und krank. Sie wohnt mit zwei geisteskranken Söhnen im Haus.</p>
<p>Als unsere Mitarbeiterin Sandra (Krippe Tia Sandra) im Februar die SODIS Wasseraufbereitung im Quartier propagierte, hörte sie von der Familie. Marta musste damals ins Spital. Die Krankheit war im Endstadion und Marta verliess das Spital nicht mehr lebend.</p>
<p>Was sollte aus den Kindern werden? Wie konnte man ihnen legal helfen? Vom 13jährigen Robson hörten wir, dass er wild und aufmüpfig sei, viel auf der Strasse lebe und schwer in eine Familie einzugliedern sei. Er lebt jetzt bei einem Onkel.</p>
<p>Dieser übernahm offiziell auch die Vormundschaft oder Aufsicht für die andern drei Kinder:</p>
<p><strong>Vitoria José Ramos (15.2.2001)</strong></p>
<p><strong>Gabriela José Ramos (20.12.2003)</strong></p>
<p><strong>Woshinton da Silva Ramos (27.12.2006)</strong></p>
<p>Joab Francisco und seine Frau wollten die Kinder jedoch nicht aufnehmen. Sandra fand in der Person ihrer Schwester Maria da Conceição Nascimento dos Santos eine Ersatzmutter. Joab Francisco bestätigte auf einer entsprechenden Vollmacht des Jugendamtes von Igarassu (Conselho Tutelar), dass er die Erziehung an Maria da Conceição delegiert.</p>
<p>Maria da Conceição Nascimento dos Santos ist 38jährig. Sie hatte Eileiterschwangerschaften und kann keine eigenen Kinder haben. Vor knapp 12 Jahren adoptierte sie die damals 3monatige Juliana, die Tochter einer ihrer Schwestern. Vor rund einem Jahr trennte sich Maria da Conceição von ihrem Lebenspartner und lebte seither alleine mit Juliana (5.5.1999). Maria da Conceição ist sehr kinderlieb und hilft immer wieder als Freiwillige in der Kinderkrippe ihrer Schwester.</p>
<p>Maria da Conceição nahm Vitoria, Gabriela und Woshinton Anfang März zu sich auf. Wir zahlen ihr pro Kind monatlich R$ 300.- (ca. Fr. 170.-). Von diesem Geld mietete sie ein einfaches Haus für R$ 200.- in der Nähe der Kinderkrippe Tia Sandra. Zu Fuss befindet es sich weniger als 30 Minuten von ihrem alten Wohnort entfernt. Zusätzlich finanzierten wir Kajütenbetten und Matratzen für die Kinder (Fr. 804.-).</p>
<p>Maria da Conceição und Sandra liessen die Kinder untersuchen. Alle sind HIV-negativ. Gabriela litt jedoch an Syphillis. Sie erhielt entsprechende Medikamente.</p>
<p>Im März besuchte ich verschiedentlich die Krippe Tia Sandra und lernte Maria Conceição und die Kinder kennen. Sandra führte mich zum Haus der Grossmutter. Ich besuchte auch das neue, einfache Haus von Maria da Conceição. Die Kinder machten einen fröhlichen aufgeweckten Eindruck. Vor allem Vitoria ist sehr aktiv und fröhlich. Ich merkte ihnen nicht an, dass ihre Mutter wenige Wochen vorher verstorben war.</p>
<p>Vitoria und Gabriela besuchen die städtische Schule, 100 Meter neben der Krippe Tia Sandra, die sie auch vorher schon besucht hatten. Vitoria besucht ausserdem Stützunterricht. Woshinton weilt während dem Tag in der Kinderkrippe Tia Sandra, wo auch seine neue ‚Mutter’ hilft.</p>
<p>09.06.2011; Sandra schreibt, dass Vitoria, Gabriela und Woshinton sich gut entwickeln. Die beiden Mädchen machen sich gut in der Schule.</p>
<p>Juliana, die 12jährige Tochter von Maria da Conceição, ist glücklich über die neuen Geschwister. Sie weiss, dass ihre ,Mutter’ keine eigenen Kinder haben kann. Auch Maria da Conceição bezeichnet die drei Kinder als Geschenk Gottes. Ihr Kinderwunsch wurde gleich dreifach erfüllt.</p>
<p>Das Projekt Glückliche Jugend bezeichnen wir im Fall von Vitoria, Gabriela und Woshinton bis jetzt (9.6.2011) als vollen Erfolg:</p>
<p>-         Vitoria, Gabriela und Woshinton haben nach dem Tod ihrer Mutter ein neues Heim.</p>
<p>-         Die drei Kinder leben jetzt besser als vorher. Sie haben Strukturen in ihrem Leben und geniessen eine Erziehung.</p>
<p>-         Bei ihrer leiblichen Mutter und ihrer Familie vegetierten sie mehrheitlich auf der Strasse. Vitoria war schulisch im Rückstand.</p>
<p>-         Gesundheitlich werden die Kinder betreut. So konnte die Syphillis bei Gabriela entdeckt und behandelt werden.</p>
<p>-         Maria da Conceição und Juliana sind glücklich über den Familienzuwachs.</p>
<p>-         Für Maria da Conceição gibt es einen willkommenen Zustupf in die Haushaltskasse.</p>
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		<title>Bericht 2011</title>
		<link>http://hallerstiftung.wordpress.com/2011/04/18/bericht-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 13:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Haller-Stiftung</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<h1 align="left">Hans Haller-Stiftung ‚Hilfe für Brasilien‘</h1>
<h2 align="left">Röthlerstrasse 16, 5616 Meisterschwanden, Tel. 056 6673061 und 062 8550452</h2>
<p><a href="http://www.haller-stiftung.ch/">www.haller-stiftung.ch</a> E-Mail <a href="mailto:hahaller@huggler.ch">hahaller@huggler.ch</a></p>
<h3>Bank:   Hypothekarbank Lenzburg</h3>
<p>5616 Meisterschwanden</p>
<p>PC 50-69-8, Konto 71 808 310                                 April 2011</p>
<p>IBAN CH37 0830 7000 0718 0831 0</p>
<h4>Bericht Juni 2010 – März 2011</h4>
<p>Liebe Freunde</p>
<p>2010 gingen auf die Konti der Hans Haller-Stiftung <strong>Fr. 70’408.-</strong> ein. Neben der Unterstützung durch unsere langjährigen, treuen Gönner erhielten wir seit dem letzten Bericht (Oktober 2010) je Fr. 5&#8217;000.-  der Roger Haus-Stiftung und der Irma Wigert-Stiftung, Fr. 2&#8217;000.- der Stadt Baden, je Fr. 1&#8217;000.- der Schule Hunzenschwil und der Bulbus Stiftung, Spenden der Walter u. Berta Gerber-Stiftung, der Diatec AG, der Leopold Bachmann-Stiftung, der Ref. Kirchgemeinde Fahrwangen-Meisterschwanden sowie der kath. Kirchgemeinde Beinwil (Freiamt).Diesen Einnahmen stehen Auslagen von <strong>Fr. 81’239.- </strong>gegenüber.</p>
<p>Im Februar begannen wir das <strong>Projekt ‚Glückliche Jugend’</strong>: Unzählige Kinder haben keine Familie. Sie sind Waisen oder wurden von ihren Verwandten verstossen. Viele wohlhabendere Familien ziehen solche Kinder gross. Ärmere wollen das auch, haben aber kein Geld dazu.</p>
<p>Wir wählen in der Region Recife verantwortungsbewusste, in der Regel alleinerziehende Mütter aus, die sich mit ihren Kindern mehr schlecht als recht durchschlagen. Wenn sie weiteren 1 – 3 Kindern eine Ersatzmutter sein wollen, ihnen Liebe, Zärtlichkeit aber auch Erziehung geben können, springen wir ein. – In Zusammenarbeit mit den Behörden vermitteln wir ihnen Kinder wie oben beschrieben und zahlen ihnen monatlich einen fixen Betrag (Kost, Logis, Entgelt) von R$ 300.- (ca. Fr. 170.-) pro Kind. Das gibt den Frauen einen Zustupf an die Haushaltskosten und den Kindern Familienanschluss mit ‚Nestwärme’.</p>
<p>Seit Anfang Februar leben die 15jährige Paloma und ihr Baby Pamela Tamara (27.12.2010) bei Sandra und ihrer Familie in Igarassu. Palomas Mutter muss weitere sieben Kinder von verschiedenen Vätern ernähren. Deshalb setzte sie die schwangere Tochter auf die Strasse. Der Vater der Kleinen verschwand. Paloma besucht die Schule und den Stützunterricht, sorgt für ihr Baby und hilft auch in der Kinderkrippe Tia Sandra. Bisher sind alle Betroffenen glücklich mit der Situation. Das Mädchen träumt von einer Zukunft, die es vorher nicht hatte.</p>
<p>Victoria (10), Gabriela (7) und Woshinton (4) wurden zu Waisen. Ihre Mutter Marta starb an AIDS. Die Grossmutter ist alt und krank. Zwei Onkels sind geistig behindert. Seit Mitte März sorgt Conceição, Sandras Schwester, für die Geschwister. Conceição ist 38jährig, geschieden, Mutter einer 12jährigen Tochter und kinderlieb. Sie hilft jeweils in der Krippe ihrer Schwester aus. Sie mietete in der Nähe ein Haus. Das befindet sich auch in Gehdistanz zum früheren Heim der Kinder. Alle drei sind HIV-negativ. Trotz dem Verlust ihrer Mutter sind die Kinder fröhlich und aufgestellt. Vor allem Victoria geniesst die neue Umgebung.</p>
<p>Rechtlich ist das Projekt auf einer guten Basis. Wie wir oben schrieben, fehlt es nicht an Kindern, die von einer solchen Chance träumen. Für die Kinder ist es so viel persönlicher als in Heimen oder Waisenhäusern. Schwieriger ist die Suche nach verantwortungsbewussten ‚Müttern’. <strong>Selbstverständlich hängt der Erfolg von den finanziellen Mitteln ab. Wir suchen deshalb dringend Gönner, die weiteren Kindern eine glückliche Jugend ermöglichen.</strong></p>
<p>Der 11jährige Gemison besucht jetzt das 2. Jahr die Schule und die Fisiotherapie. Erste Schritte macht er bereits. Leider konnten wir uns nicht persönlich davon überzeugen, weilt er doch seit dem 11. März im Kinderspital in Recife. Nierensteine müssen herausoperiert werden. Die Tests wurden erst am 1.4. abgeschlossen.</p>
<p>In den Städten Igarassu, Abreu e Lima, Orobo, Itamaraca, Barreiros und Recife verteilten wir im letzten Jahr 301 gebrauchte <strong>Hörgeräte</strong> an arme, schwerhörige Leute. Seit 1998 gaben wir über 1’500 Occasions-Hörhilfen ab!</p>
<p>146 Hörgeräte der Bernafon AG erhielten neue Besitzer aus Paulista. Dieses Projekt läuft nach Programm.</p>
<p>Das Spital in Igarassu operiert wieder! Nach rund 1½jähriger Pause erhielten wir ab Dezember Listen mit unterbundenen Frauen. Die <strong>Familienplanung</strong> ist nach wie vor eines unserer Hauptprojekte. Wir werden nicht müde, unsere Partnerstädte daran zu erinnern. Auch Palomas Mutter wünschte sich eine Unterbindung. Mit 33 Jahren hat sie 8 Kinder. Wir organisierten diese in Igarassu. Sie wurde am … operiert. Auf der Warteliste sind über 300 Personen …</p>
<p>Die <strong>SODIS-Wasseraufbereitung</strong> läuft in Igarassu recht gut. Sandra und ihre Equipen besuchen die Familien immer wieder. Sie vergewissern sich, dass die Leute SODIS wirklich anwenden. Neu arbeitet Sandra auch mit dem Pastoral das Crianças zusammen. Wir versprechen uns dadurch eine grössere Verbreitung.</p>
<p>Bisher haben wir vier <strong>Mikrokredite</strong> ausbezahlt:</p>
<p>Über Veronica Silva, Cibele Nascimento und Josefa Lopes haben wir berichtet. Vor allem der Kleiderverkauf von Cibele entwickelt sich sehr gut. Nach der Rückzahlung des Erstkredites haben wir sie weitere 3 Mal unterstützt, damit sie die Weihnachtsgeschäfte 2009 und 2010 sowie das Johanniterfest voll ausnützen konnte. Die Zahlungen erfolgten immer pünktlich.</p>
<p>Ende Januar 2011 beteiligten wir uns bei Flavio Correia mit R$ 2&#8217;000.- (Fr. 1&#8217;137.-) am Kauf eines Occasions-Motorrades. Er nimmt damit für Geschäfte Auslieferungen vor und verdient auch als Mototaxi Geld. Die erste Rate zahlte er sogar früher als vereinbart …</p>
<p>Im Bereich der <strong>Kinderhilfe</strong> heissen unsere Partner Verein ÀGUA-VIVA (<a href="http://www.agua-viva.ch/">www.agua-viva.ch</a>), Promover (<a href="http://www.promover.ch/">www.promover.ch</a>), Knabenheim Pão da Vida (www.paodavida.org.br) sowie die Kinderkrippe Tia Sandra.</p>
<p>Nach wie vor unterstützen wir arme, junge Fussballer. Neben der Schule Hunzenschwil übernehmen private Paten die Kosten dafür. Über die Entwicklung von Fabio freuen wir uns besonders. Vor fünf Jahren nahm er am Aarau-Masters teil. Seither hilft ihm seine Gotte. Fabio hat immer sehr gute Schulnoten und gibt auch sonst zu keinen Klagen Anlass. Er pflegt den direkten Kontakt mit seiner Gönnerin.</p>
<p>Im März fanden in Igarassu die brasilianischen Meisterschaften im Futesal der U17 statt. In der Siegermannschaft von Pernambuco standen mit Kuque, Xandé und Ruda drei Spieler, die vor 6 Jahren das Aarau-Masters gewannen.</p>
<p>Seit die 11jährigen Fussballer aus Recife (Santa Cruz, Nautico, CT Barão) jeweils in Hunzenschwil logieren, identifizieren sich Lehrer und Schüler mit den Gästen aus Brasilien und unterstützen einige der ärmsten von ihnen. Wert legen die Verantwortlichen dabei auf die Schulbildung und die Ernährung. Die Jungs erhalten so einen Beitrag an die Transportkosten zur Schule sowie den Lunch, den sie in die Schule mitnehmen.</p>
<p>Dank unseren Beziehungen zu Nautico dürfen ab jetzt 6 Jungs vom Knabenheim Pão da Vida gratis dort mitmachen.</p>
<p>Im Pão da Vida in Igarassu steht eine Renovation der bestehenden Schlafräume und Nasszellen an. Einen Teil der Materialkosten übernahm die Stadt Baden. Noch suchen Jameson und Roseli einen Maurer, der die Arbeiten gut und preiswert ausführt. Die Kosten soll wieder die Stadt Igarassu übernehmen.</p>
<p>In der Kinderkrippe Tia Sandra in Igarassu fallen Mobiliarkäufe an. Als wir das Projekt kennenlernten, betreute es 16 Kinder. Inzwischen sind es 56! So suchen wir Gönner für eine Waschmaschine, einen Kühlschrank, Ventilatoren, usw. im Totalwert von rund R$ 7&#8217;424.- (Fr. 4&#8217;400.-).  Der Verein Promover finanzierte bereits den Kochherd sowie zwei Wasserspender. Unsere Zusammenarbeit mit Sandra wird immer intensiver, s. Projekte ‚Glückliche Jugend’ und SODIS.</p>
<p>Die Patenschaften beim Verein ÀGUA-VIVA verlängerten wir auch für das Jahr 2011. Die Zusammenarbeit mit Christoph Steiner-Oliveira ist nach wie vor sehr gut. Wöchentlich sendet er uns einen Tätigkeitsbericht, den wir an seine Gönner weiterleiten. Er widmet sich voll seinem Lebenswerk ÀGUA-VIVA. So erhöhte sich die Zahl der Patenschaften auf über 200 Kinder. Die im Sommer 2008 eröffnete Oficina Agua-Viva (Stützunterricht, Kurse) platzte bald aus allen Nähten. Seit März ist die Oficina 2 eröffnet. Das gibt viel mehr Kapazität. Gemeinsam mit ÀGUA-VIVA suchen wir Gönner für die gestiegenen Unterhaltskosten (Lehrkräfte, Mieten, Lunch, Nebenkosten, etc.). Alleine 2011 sandten wir schon über 40 Gesuche an mögliche Geberstiftungen in der Schweiz. Leider kamen bisher noch keine Zusagen. &#8211; Gerne vermitteln wir weitere Patenschaften für Fr. 20.- pro Monat.</p>
<p>Wir bedanken uns im Namen der betroffenen Mitmenschen und den Kontaktpersonen in Brasilien bei allen herzlich, die zum Gelingen unseres Werkes beigetragen haben und weiter helfen werden.</p>
<p><strong>HANS HALLER-STIFTUNG</strong></p>
<p>Hans Haller</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hallerstiftung.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hallerstiftung.wordpress.com/76/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hallerstiftung.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hallerstiftung.wordpress.com/76/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hallerstiftung.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hallerstiftung.wordpress.com/76/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hallerstiftung.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hallerstiftung.wordpress.com/76/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hallerstiftung.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hallerstiftung.wordpress.com/76/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hallerstiftung.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hallerstiftung.wordpress.com/76/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hallerstiftung.wordpress.com/76/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hallerstiftung.wordpress.com/76/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hallerstiftung.wordpress.com&amp;blog=798232&amp;post=76&amp;subd=hallerstiftung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Projekt &#8216;Glückliche Jugend&#8217;: Mutter mit 15 Jahren</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 12:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Haller-Stiftung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Paloma Gomes da Silva (21.6.1995) ist das älteste von 8 Kindern von Maria da Conceição da Silva. Sie wuchs in einer Holzhütte im Stadtteil Agamenon in Igarassu auf. Die Kinder stammen von verschiedenen Vätern. Maria da Conceição war auch schon wegen Drogendelikten im Gefängnis. 2010 wurde Paloma schwanger. Ihr Liebhaber verschwand. Paloma zerstritt sich mit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hallerstiftung.wordpress.com&amp;blog=798232&amp;post=69&amp;subd=hallerstiftung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Paloma Gomes da Silva</strong> (21.6.1995) ist das älteste von 8 Kindern von Maria da Conceição da Silva. Sie wuchs in einer Holzhütte im Stadtteil Agamenon in Igarassu auf. Die Kinder stammen von verschiedenen Vätern. Maria da Conceição war auch schon wegen Drogendelikten im Gefängnis.</p>
<p>2010 wurde Paloma schwanger. Ihr Liebhaber verschwand. Paloma zerstritt sich mit ihrer Mutter und deren Lebenspartner. Die Mutter setzte die 15jährige auf die Strasse. Teilweise fand sie bei Bekannten Unterschlupf.</p>
<p>Am 27.12.2010 gebar Paloma eine gesunde Tochter (Pamela Tamara). Die beiden vegetierten dahin, hatten fast nichts zu Essen und keine Babykleider.</p>
<p>Mit Sandra von der Krippe Tia Sandra in Igarassu arbeiteten wir Anfang 2011 das Projekt Glückliche Jugend aus. In der Zeit hörte Sandra von Palomas Schicksal. Sie bot uns an, die beiden in ihre Familie aufzunehmen. Wir waren damit einverstanden.</p>
<p>Sandra kennen wir seit vielen Jahren. Mit viel Herzblut baute sie eine Kinderkrippe auf, die den Ärmsten in ihrem Quartier hilft. Wir unterstützen sie regelmässig beim Ausbau. Betreute sie damals 16 Kinder, sind es inzwischen 56! Ihr Mann und ihre 4 eigenen Kinder zwischen 2 und 17 Jahren unterstützen sie.</p>
<p>Anfang Februar 2011 zogen Paloma und Pamela Tamara zu Sandra und ihrer Familie. Maria da Conceição bestätigte ihr Einverständnis mit einer entsprechenden Vollmacht des Jugendamtes von Igarassu.</p>
<p>Bei der Ausarbeitung des Projektes ging es auch um die monatliche Unterstützung. Bevor wir wussten, dass Sandra als ‚Ersatzmutter’ einspringen würde, sprachen wir von einem monatlichen Beitrag von R$ 300.- (ca. Fr. 170.-) pro Kind und Monat. Im Falle von Pamela Tamara einigten wir uns zusätzlich auf monatlich vier Pakete Wegwerfwindeln für total R$ 97.- (ca. 55.-).</p>
<p>Paloma integrierte sich sofort in die neue Familie. Sie versteht sich gut mit Sandras 14jähriger Tochter Alexandra. Paloma besucht wieder die Schule, die sich nur 100 Meter von ihrem neuen Heim entfernt befindet. Sie absolviert gleichzeitig die 7. und die 8. Klasse. Daneben sorgt sie für ihr Baby, das während ihrer Abwesenheit in der Krippe betreut wird. Wie Alexandra übernimmt auch Paloma gewisse Aufgaben in der Kinderkrippe.</p>
<p>Wir kauften für Paloma Schulmaterial und auch Kleider für Pamela Tamara. Eine Gönnerin gab mir aus der Schweiz neue Babykleider für die Kleine mit.</p>
<p>Im März 2011 besuchte ich die Krippe Tia Sandra verschiedentlich. Jedes Mal sprach ich auch mit Paloma. Ich lernte sie als aufgeschlossene, verantwortungsbewusste junge Frau kennen, die von einer normalen Zukunft träumen darf. Nichts deutete darauf hin, wie sie noch weniger als zwei Monate vorher dahinvegetierte. Auch Pamela Tamara machte einen gesunden und sauberen Eindruck.</p>
<p>Mit Sandra ging ich auch bei Maria da Conceição vorbei. Sie wünschte sich eine Unterbindung. Ich vermittelte diese. Trotz einer Warteliste von über 300 Personen, wurde sie am 7.6. im städtischen Spital von Igarassu operiert …</p>
<p>Ende Mai schrieb Sandra, dass sie nicht geglaubt hätte, dass sich Paloma so gut in ihre Familie integriert.</p>
<p>Das Projekt Glückliche Jugend bezeichnen wir im Fall von Paloma bis jetzt (9.6.2011) als vollen Erfolg:</p>
<p>-         Paloma und Pamela Tamara leben nicht mehr auf der Strasse oder bei Bekannten.</p>
<p>-         Paloma und Pamela Tamara haben ein Heim, eine Familie und eine Zukunft.</p>
<p>-         Paloma setzt ihre Ausbildung fort.</p>
<p>-         Sandra und ihre Familie erhalten einen willkommenen Zustupf in die Haushaltskasse.</p>
<p>-         Maria da Conceição wird nicht mehr schwanger.</p>
<p>-         Maria da Conceição weiss ihre Tochter und ihre Enkelin gut versorgt.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hallerstiftung.wordpress.com/69/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hallerstiftung.wordpress.com/69/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hallerstiftung.wordpress.com/69/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hallerstiftung.wordpress.com/69/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hallerstiftung.wordpress.com/69/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hallerstiftung.wordpress.com/69/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hallerstiftung.wordpress.com/69/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hallerstiftung.wordpress.com/69/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hallerstiftung.wordpress.com/69/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hallerstiftung.wordpress.com/69/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hallerstiftung.wordpress.com/69/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hallerstiftung.wordpress.com/69/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hallerstiftung.wordpress.com/69/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hallerstiftung.wordpress.com/69/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hallerstiftung.wordpress.com&amp;blog=798232&amp;post=69&amp;subd=hallerstiftung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Zwischenbericht Herbst 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 05:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Haller-Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[SODIS-Wasseraufbereitung]]></category>
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		<description><![CDATA[    Oktober 2010 Liebe Freunde Dieses Jahr gingen bis 30.9. Fr. 23’000.- auf die Konti der Hans Haller-Stiftung. Darin inbegriffen sind Spenden der Familien-Vontobel-Stiftung und der Gemeinde Aesch BL über je Fr. 3&#8217;000.-, South and Browse, München über Fr. 2&#8217;600.-, des Vereins Promover Brasil über Fr. 2&#8217;300.-,  der Ref. Kirchgemeinde Erlinsbach über Fr. 2&#8217;000.-, der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hallerstiftung.wordpress.com&amp;blog=798232&amp;post=63&amp;subd=hallerstiftung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><span class="Apple-style-span" style="font-size:15px;">    <strong>Oktober 2010</strong></span></h1>
<p>Liebe Freunde</p>
<p>Dieses Jahr gingen bis 30.9. <strong>Fr. 23’000.-</strong> auf die Konti der Hans Haller-Stiftung. Darin inbegriffen sind Spenden der Familien-Vontobel-Stiftung und der Gemeinde Aesch BL über je Fr. 3&#8217;000.-, South and Browse, München über Fr. 2&#8217;600.-, des Vereins Promover Brasil über Fr. 2&#8217;300.-,  der Ref. Kirchgemeinde Erlinsbach über Fr. 2&#8217;000.-, der Schule Hunzenschwil, der kath. Kirchgemeinde Beinwil/Freiamt sowie eine Kollekte der ref. Kirchgemeinde Fahrwangen-Meisterschwanden. Ihnen sowie allen Spendern von Geld, Naturalien und Dienstleistungen danken wir an dieser Stelle von Herzen.</p>
<p>Im gleichen Zeitraum gaben wir <strong>Fr. 63’000.-</strong> aus!</p>
<p>Wichtig ist uns die weitere Betreuung von Gemison, dem wir für <strong>Pro7 </strong>mit <strong>Jana Ina Zarrella</strong> und <strong>Monica Ivancan</strong> helfen durften. Auf dem Foto nimmt Gemison am Umzug der Schulen in Igarassu teil. Dank der Fisiotherapie macht er Fortschritte beim Gehen. Sein Leben hat sich im letzten Jahr sehr positiv verändert!</p>
<p>Hemilly und Victor, die wir auch unterstützten, trafen wir nicht an. Die Mutter von Hemilly nimmt ihre Verantwortung zu wenig wahr. Während Monaten halfen wir mit Medikamenten und Spezialnahrung, die sie bei der Stadt beantragen kann. Das hat bis jetzt nicht geklappt. Zu einem Gespräch mit uns erschien die Mutter leider nicht. Hemilly tut uns leid.</p>
<p>Bei der <strong>SODIS-Wasseraufbereitung</strong> konzentrieren wir uns auf die Städte Igarassu, Itamaraca und Araçoiaba. Treibende Kraft ist nach wie vor Sandra von der Krippe Tia Sandra. Sie wie auch wir sind von SODIS überzeugt.</p>
<p>Cibele Nascimento zahlte ihren <strong>Mikrokredit </strong>mit Zinsen zurück. Ihr Geschäft mit dem Handel von Kleidern aus dem Landesinnern läuft gemäss ihren Angaben sehr gut. Von Josefa tröpfeln die Raten herein. Ihr Projekt stand jedoch einige Monate still, da ihren Gatten gesundheitliche Probleme plagten. Mit der Casa da Passagem kam es bisher zu keiner Zusammenarbeit. Die Verantwortlichen sandten wohl ein Gesuch, das erstens unseren Rahmen überspannte und zweitens als Spende und nicht Kredit gedacht war.</p>
<p>Leider sind die Mikrokredite in Brasilien nicht ein solcher Erfolg wie z. B. in Asien. Das liegt wahrscheinlich an der brasilianischen Mentalität. Geld wollen alle, aber das Zurückzahlen ist etwas anderes … Wir werden weiterhin seriöse Gesuche beurteilen und Kredite auszahlen.</p>
<p>In Paulista wechselte vor einem Monat die Leiterin des Gesundheitswesens. Zusammen mit Dr. Antonio Pereira präsentierten wir der neuen Amtsinhaberin Teresinha unser Projekt der <strong>Familienplanung</strong>. Wir sind zuversichtlich, dass wir endlich weiterkommen. Am gleichen Tag sprachen wir auch mit dem Gesundheitsverantwortlichen von Itamaraca. In Igarassu funktioniert der OP-Trakt immer noch nicht.</p>
<p>Im Bereich der <strong>Nothilfe</strong> verteilen wir monatlich je zwei Lebensmitteltaschen an inzwischen 18 mausarme Familien in Abreu e Lima. Die monatlichen Aufwändungen von rund Fr. 700.- bestreiten wir immer noch aus den freien Stiftungsmitteln. In diesem Sommer schickten wir Mails an Gemeinden mit Spendenanfragen für dieses Projekt. Wir hoffen auf Erfolgsmeldungen bis Ende Jahr. Der Bürgermeister von Itamaraca sprach uns vor einem Jahr auch auf solche Hilfe an. Ebenfalls hängig ist das Suppenprojekt in Igarassu (s. Bericht vom Juni).</p>
<p>Nothilfe leisteten wir auch in Barreiros. Mitte Juli führten starke Regenfälle in der Region zu einem Dammbruch und setzten unter anderen Barreiros unter Wasser. Unzählige Familien wurden obdachlos. Eine riesige Hilfswelle aus Brasilien setzte ein. Wir sandten spontan R$ 2&#8217;000.- an Patricia, die Direktorin der Kinderkrippe. SebiExpress aus Zürich stockte diesen Betrag auf. Während verschiedene städtische Schulen noch voller Schlamm sind, ist die Krippe seit Mitte August wieder in Betrieb. Auf den ersten Blick sieht man dort nicht mehr viel von der Katastrophe. Mit unserer Spende wurde alles neu gestrichen. Die Böden, Duschen und WC’s sind noch in Ordnung. Von unserem gespendeten Mobiliar musste leider einiges entsorgt werden (u.a. Matratzen, Mixer, Wasserspender).</p>
<p>Immer aktiver sind wir im Bereich der <strong>Kinderhilfe</strong>. Neben Projekten in Igarassu, Olinda, Barreiros und Orobo beteiligten wir uns jetzt an der ersten städtischen Kinderkrippe in Itamaraca. Dank Spenden der Stadt Baden und dem Verein Promover Brasil kauften wir Mobiliar. In zwei Räumen unterrichten die Leiterinnen 50 Kinder im Vorschulalter. Für uns handelt es sich um einen ersten Schritt in der Zusammenarbeit mit Itamaraca. Seit längerem bestehen Bemühungen in den Bereichen Familienplanung, Hörgeräte und SODIS-Wasseraufbereitung.</p>
<p>Im Juni schrieben wir vom geplanten Innenausbau in der Krippe Tia Sandra in Igarassu. Ende September waren wir bei dessen Einweihung dabei. Dank Spenden der Gemeinde Aesch BL und dem Verein Promover Brasil wurden im alten Teil die Wände bis auf eine Höhe von ca. 1,50 Meter geplättelt. Bodenplatten im Durchgang zwischen den Gebäuden verhindern, dass sich die Kinder bei Regen im Schlamm beschmutzen. Sandra erwähnte vor den Gästen, dass die Krippe aus finanziellen Gründen vor der Schliessung stand, bevor sie uns kennenlernte. Inzwischen zählt sie auch auf die Unterstützung der Stadt und betreut 46 Kinder. Abends bietet sie Kurse für Erwachsene an.</p>
<p>Das Knabenheim Pão da Vida erhält dank der Familien Vontobel-Stiftung und privaten Spendern eine neue Küche. Bei unserem Besuch war sie fast fertig. Auch dieses Projekt entwickelt sich sehr gut. Roseli und Jameson schwärmen immer noch von den wertvollen Freiwilligeneinsätzen, die Anita Ilg (2008) und Nadia Germann (2010) dort geleistet haben. Weitere Helferinnen sind willkommen …</p>
<p>Der Verein AGUA-VIVA (<a href="http://www.agua.viva.ch/">www.agua.viva.ch</a>) unterstützt inzwischen über 210 Patenkinder. Rund 140 Kinder betreut das Oficina AGUA-VIVA mit Stützunterricht und Kursen (Kunsthandwerk, Sport, Malen, Musik). Seit längerem besuchen mehrere Kinder gratis Blockflötenunterricht. Für die Talentierteren bat Christoph Steiner-Oliveira um Musikinstrumente. Inderbinden Blasinstrumente aus Buchs spendete 7 Querflöten und 4 Klarinetten für das Projekt! Die Zusammenarbeit mit AGUA-VIVA ist nach wie vor sehr eng. Wöchentlich sendet uns Christoph Steiner-Oliveira einen Tätigkeitsbericht. – Gerne vermitteln wir weitere Patenschaften für Fr. 20.- pro Monat.</p>
<p>Auch den jungen Fussballern helfen wir weiterhin. Einige haben persönliche Paten. Die Schule Hunzenschwil hilft armen Jungs der CT Barão. Auch Profifussballer in der Schweiz machen mit beim Projekt: Einer beteiligt sich mit seiner Familie seit Jahren an der Hausmiete von Romario. Ein anderer zahlt pro geschossenes Tor einen namhaften Betrag in die Stiftung.</p>
<p>Wir besuchten Nautico und CT Barão in Recife und sprachen mit verschiedenen der betreuten Jungs. Die Hilfe ist sehr willkommen. Dank unserer Vermittlung versuchen wir jetzt, einige Talente des Knabenheims Pão da Vida bei Nautico Recife unterzubringen.</p>
<p>Bis Ende September gaben wir 65 neue <strong>Hörgeräte</strong> der Bernafon an Bewohner von Paulista ab. Endlich läuft es auch in dieser Stadt. Im gleichen Zeitraum verteilten wir 213 gebrauchte Hörgeräte an Leute aus den Städten Abreu e Lima, Orobo, Igarassu, Itamaraca, Recife, etc. Neue Partnerschaften erwarten wir in den nächsten Wochen.</p>
<p>Der <strong>Kalender Promover Brasil</strong> (<a href="http://www.promover.ch/">www.promover.ch</a>) von Patrick Bucher erscheint bereits zum 5. Mal. Er kostet Fr. 29.- (exkl. Verpackung und Versand) und kann auch bei uns bestellt werden. Der Erlös geht an arme Kinder im Nordosten Brasiliens. So beteiligte er sich wie oben beschrieben am Mobiliar der Krippe in Itamaraca und dem Ausbau der Krippe Tia Sandra in Igarassu.</p>
<p>Im Namen unserer armen Mitmenschen in Brasilien danken wir allen Spendern, Gönnern und Helfern herzlich und zählen auch weiterhin auf ihre Unterstützung.</p>
<p><strong>HANS HALLER-STIFTUNG</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Bericht März 2009 &#8211; Mai 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 13:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Haller-Stiftung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hans Haller-Stiftung ‚Hilfe für Brasilien‘ Röthlerstrasse 16, 5616 Meisterschwanden, Tel. 056 6673061 und 062 8550452 www.haller-stiftung.ch E-Mail hahaller@huggler.ch Bank:   Hypothekarbank Lenzburg 5616 Meisterschwanden PC 50-69-8, Konto 71 808 310                                 Juni 2010 IBAN CH37 0830 7000 0718 0831 0 Bericht März 2009 – Mai 2010 Liebe Freunde 2009 gingen auf die Konti der Hans Haller-Stiftung Fr. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hallerstiftung.wordpress.com&amp;blog=798232&amp;post=61&amp;subd=hallerstiftung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Hans Haller-Stiftung ‚Hilfe für Brasilien‘</h1>
<h2>Röthlerstrasse 16, 5616 Meisterschwanden, Tel. 056 6673061 und 062 8550452</h2>
<p><a href="http://www.haller-stiftung.ch/">www.haller-stiftung.ch</a> E-Mail <a href="mailto:hahaller@huggler.ch">hahaller@huggler.ch</a></p>
<p>Bank:   Hypothekarbank Lenzburg</p>
<p>5616 Meisterschwanden</p>
<p>PC 50-69-8, Konto 71 808 310                                  Juni 2010</p>
<p>IBAN CH37 0830 7000 0718 0831 0</p>
<h4>Bericht März 2009 – Mai 2010</h4>
<p>Liebe Freunde</p>
<p>2009 gingen auf die Konti der Hans Haller-Stiftung <strong>Fr. 87&#8217;505.-</strong> ein. Neben der Unterstützung durch unsere langjährigen, treuen Spender erhielten wir 2009 Fr. 3&#8217;500.- Aesch BL (Knabenheim Pão da Vida), je Fr. 3&#8217;000.- von der Stadt Baden (Krippe Itamaraca) und der Familien Vontobel-Stiftung (Knabenheim Pão da Vida), Mittelland-Personal Fr. 2&#8217;500.- und Radio Argovia Fr. 1&#8217;000.-. Die Karl-Mayer-Stiftung, die Roger Haus-Stiftung, die Irma-Wigert-Stiftung je Fr. 5&#8217;000.- und die Stiftung Hören und Verstehen mit Fr. 3&#8217;000.- ermöglichen die Ausdehnung des Schwerhörigenprojektes. Von den Gemeinden Freienbach (Fr. 3&#8217;000.-), Meisterschwanden (Fr. 1&#8217;000.-), Ueberstorf (Fr. 50.-) und der Moritz-Hauser-Stiftung (Fr. 5&#8217;000.-) kamen Spenden für den Ausbau des Oficina Agua-Viva. Die Schule Hunzenschwil hilft mit Fr. 2&#8217;000.- jungen Fussballern der CT Barão. Diesen Einnahmen stehen Auslagen von <strong>Fr. 63’108.- </strong>gegenüber.</p>
<p>Anfang November erhielten wir ein überraschendes Telefon aus München: Für die Reality Show ‚Janaina und Giovanni: Pizza, Pasta und Amore’ wollte <strong>Pro7</strong> einem kranken Kind in Brasilien helfen. Sandra (crêche) schrieb uns von Victor (Hasenscharte) und Hemilly (Nierenproblem). Roseli (Pão da Vida) hörte von Gemison, dessen beide Füsse nach innen gewachsen waren. Wir organisierten die Operation vom Gemison im Beisein der Kamera und mit <strong>Jana Ina Zarella</strong> und <strong>Monica Ivancan</strong>.</p>
<p>Der10jährige Gemison besucht jetzt die Schule und die Fisiotherapie. Erste Schritte macht er bereits. Auch Victor und Hemilly unterstützen wir. Die Sendung gab uns viele neue Kontakte.</p>
<p>In den Städten Igarassu, Abreu e Lima, Orobo, Itamaraca und Recife verteilten wir im letzten Jahr 136 gebrauchte <strong>Hörgeräte</strong> an arme, schwerhörige Leute. Seit 1998 gaben wir über 1’250 gebrauchte Hörhilfen ab! Wie wir schon im Zwischenbericht im Herbst 2009 schrieben, verlief das Projekt mit den Hörgeräten im letzten Jahr nicht so, wie wir es wünschten. Unter anderen machte die Stadt Paulista nicht mit (diese konnten wir inzwischen wieder gewinnen). Auch haperte es an neuen Städten, welche die Kosten für die Ohrinnenstücke und Anpassungen übernehmen wollten. Dank zweckgebundenen Spenden sind wir jetzt freier und können zum Wohle der Armen diese Auslagen bis zu einem gewissen Grad selber tragen. Diese Massnahmen zeigen Wirkung: Von Januar bis Mai 2010 gaben wir 95 gebrauchte Hörgeräte ab. Die Tendenz ist weiter steigend.</p>
<p>Von der Bernafon AG haben wir inzwischen 290 der 500 neuen Hörgeräte vor Ort. Mitte Juni gaben wir 46 davon an schwerhörige Menschen in Paulista ab. Bürgermeister Yves Ribeiro besuchte uns Anfang Juni in der Schweiz. Wir führten interessante Gespräche.</p>
<p>In der <strong>Familienplanung</strong> liegt vor allem Igarassu auf unserer Linie. Leider funktioniert der OP-Trakt des Spitals seit August des letzten Jahres nicht mehr. Die elektrischen Anschlüsse mussten ersetzt werden. Die Wiedereröffnung verzögert sich laufend.</p>
<p>Nach Camaragibe operierte Dr. Antonio Pereira auch im Hospital Central in Paulista, um die Verantwortlichen von der Laparoskopie zu überzeugen. Er unterband 5 Frauen auf unsere Kosten. Noch fehlen Vereinbarungen mit Städten.</p>
<p>Die <strong>SODIS-Wasseraufbereitung</strong> läuft in Igarassu recht gut. Sandra und ihre Equipen besuchen die Familien immer wieder. Sie vergewissern sich, dass die Leute SODIS wirklich anwenden. Auch das Gesundheitswesen der Stadt unterstützt das Projekt, sichtbar ist davon für uns allerdings noch nicht viel.</p>
<p>Seit Februar instruieren Sandra und ihre Leute auch die Bewohner von Itamarca. Die Aufnahme war sehr gut. Das Wasser in Itamaraca ist stark chlorhaltig. Dank SODIS kommen die Leute zu besserem Trinkwasser.</p>
<p>Im April stellte Sandra SODIS der Gemeinde Araçoiaba vor. Diese ist sehr arm und ländlich. Die Aufnahme war gut; die Leute sind glücklich mit SODIS. Wir sind beeindruckt.</p>
<p>Im September und im Dezember besuchten wir Orobo. Wir trafen uns mit der SODIS-Equipe und versprachen, die SODIS-Anwender und Promotoren zu belohnen. Seit Mitte Januar hörten wir nichts mehr aus Orobo …</p>
<p>Leider stehen uns für das SODIS-Projekt keine zweckgebundenen Mittel mehr zur Verfügung. Wir können uns zurzeit nicht so engagieren, wie wir wollen, und wie es nötig wäre.</p>
<p>Bisher haben wir drei <strong>Mikrokredite</strong> ausbezahlt:</p>
<p>Veronica Silva kaufte davon einen Tapiocawagen. Bis im letzten Herbst zahlte sie die Raten pünktlich. Dann beschloss sie, nach João Pessoa umzuziehen. Sie verscherbelte den Wagen. Die letzten Raten und den Zins erwarten wir noch.</p>
<p>Cibele Nascimento kauft Kleider im Landesinnern und verkauft sie im Quartier und am Strand. Wir unterstützten sie dabei. Die Raten zahlt sie pünktlich. Im Gespräch im Dezember stellten wir fest, dass sie das Weihnachtsgeschäft nicht optimal nutzen könnte, weil sie zu wenig Geld für einen entsprechenden Kleidereinkauf zur Verfügung hatte. Wir halfen ihr spontan mit einem weiteren Darlehen aus, das sie vereinbarungsgemäss per Ende Januar zurückzahlte. Wir sind überzeugt, dass Cibele auf gutem Weg zu einer erfolgreichen Unternehmerin ist, und wir ihr dabei geholfen haben.</p>
<p>Josefa gewährten wir im Herbst 2009 einen Kredit für den Kauf eines Tiefkühlers. Sie bewahrt dort Muscheln auf, die sie von den Fischern bezieht und dann mit ihrem Mann weiterverkauft. Auch Josefa zahlt die Raten pünktlich.</p>
<p>Im Mai besuchten wir das Casa de Passagem in Recife. Dieses nimmt Jugendliche von der Strasse und aus zerrütteten Familien auf und bietet ihnen eine Zukunft. Die Älteren bereitet die Organisation auf den Arbeitsmarkt vor und bringt sie bei Betrieben (z.B. Carrefour) unter. Sie bildet auch Näherinnen aus. Wir boten an, diese auf dem Weg zur Selbständigkeit mit Mikrokrediten (Nähmaschine, Rohmaterial) zu unterstützen. Wir erwarten erste Gesuche.</p>
<p>Ein immer wichtigeres Standbein der Stiftung ist die <strong>Kinderhilfe</strong>. So arbeiten wir mit dem Verein ÀGUA-VIVA (<a href="http://www.agua-viva.ch/">www.agua-viva.ch</a>), Promover (<a href="http://www.promover.ch/">www.promover.ch</a>), dem Knabenheim Pão da Vida (www.paodavida.org.br) sowie der Krippe Tia Sandra zusammen.</p>
<p>Nach wie vor unterstützen wir arme junge Fussballer. Neben der Schule Hunzenschwil übernehmen private Paten die Kosten dafür.</p>
<p>Im Knabenheim Pão da Vida in Igarassu leistete Nadia Germann aus Eiken ab Januar durch unsere Vermittlung einen 2monatigen Freiwilligeneinsatz. Ihre Hilfe wurde sehr geschätzt. Auch Nadia profitierte gemäss eigenen Aussagen viel. Wir danken ihr für ihre Hilfe. – Pão da Vida plant den Umbau der Küche. Für das entsprechende Projekt mit Kostenvoranschlag werden wir dann Gönner suchen.</p>
<p>Die Patenschaften beim Verein ÀGUA-VIVA verlängerten wir auch für das Jahr 2010. Die Zusammenarbeit mit Christoph Steiner-Oliveira ist nach wie vor sehr gut. Wöchentlich sendet er uns einen Tätigkeitsbericht, den wir an seine Gönner weiterleiten. Er widmet sich voll seinem Lebenswerk ÀGUA-VIVA. So erhöhte sich die Zahl der Patenschaften auf knapp 200 Kinder. Das im Sommer 2008 eröffnete Oficina Agua-Viva (Stützunterricht, Kurse) platzt mit täglich 120 teilnehmenden Kindern aus allen Nähten. Seit langem suchen die Verantwortlichen ein grösseres aber finanzierbares Gebäude. &#8211; Gerne vermitteln wir weitere Patenschaften für Fr. 20.- pro Monat.</p>
<p>In den nächsten Wochen erfolgt die Eröffnung der ersten städtischen Kinderkrippe in Itamaraca. Das Projekt verzögerte sich, fehlte doch eine geeignete Liegenschaft. Derzeit baut die Stadt eine ehemalige kleine Schule um. Wir beteiligen uns am Mobiliar. Diese zweckgebundenen Spenden stammen von der Stadt Baden und dem Verein Promover (Patrick Bucher).</p>
<p>Die Kinderkrippe Tia Sandra überreichte uns ein Projekt für den Innenausbau der bestehenden Liegenschaften. So sollen die Wände im alten Teil der Krippe bis auf eine Höhe von ca. 1 Meter geplättelt werden. Bodenplatten im Durchgang zwischen den Gebäuden verhindern, dass sich die Kinder bei Regen im Schlamm beschmutzen. Vorhänge im gedeckten Spielplatz sollen den Regen abhalten. Die ‚Crêche Tia Sandra’ betreut derzeit 43 Kinder.</p>
<p>In Abreu e Lima verteilen wir in Zusammenarbeit mit dem städtischen Sozialwesen weiterhin Lebensmittel an 17 sehr arme Familien. Diese Aufwändungen von gut Fr. 700.- pro Monat bestreiten wir immer noch aus freien Stiftungsmitteln. Gönner sind sehr willkommen.</p>
<p>Bürgermeister Gésimario aus Igarassu übergab uns ein Projekt für eine wöchentliche Suppenabgabe im Viertel São Marco (wo Gemison wohnt). Die monatlichen Kosten belaufen sich auf ca. Fr. 800.-. Seine Frau macht das bereits in vier andern Stadtteilen sehr erfolgreich. Gésimario sprach jedoch bereits von einem nächsten Schritt: Er will die Leute nicht abhängig machen, sondern sie auf den Arbeitsmarkt bringen. Das tönt interessant …</p>
<p>Wir realisieren erst jetzt, wie wertvoll die Arbeit von Dr. Florian Scherz und seiner Equipe war: Sie führten auf Freiwilligenbasis während über 10 Jahren unsere Zahlungen in Brasilien aus. In den letzten Jahren erfolgte dies via Maestro-Karten. Dr. Scherz schloss sein Advokaturbüro in Recife und kehrte in die Schweiz zurück. Wir sehen jetzt, wie kompliziert der Zahlungsverkehr in Brasilien ist. Ihm und seinem Team danken wir an dieser Stelle herzlich.</p>
<p>Wir bedanken uns im Namen der betroffenen Mitmenschen und den Kontaktpersonen in Brasilien bei allen herzlich, die zum Gelingen unseres Werkes beigetragen haben und weiter helfen werden.</p>
<p>HANS HALLER-STIFTUNG</p>
<p>Hans Haller</p>
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		<item>
		<title>Zwischenbericht Oktober 2009</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 08:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Haller-Stiftung</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Jahr gingen bisher Fr. 56’859.- auf das Konto der Hans Haller-Stiftung. Darin inbegriffen sind Spenden der Hilda und Walter Motz-Hauser-Stiftung über Fr. 5&#8217;000.-, der Familien-Vontobel-Stiftung, der Gemeinde Aesch BL und der Gemeinde Freienbach über je Fr. 3&#8217;000.-, der Gemeinde Meisterschwanden, der Schule Hunzenschwil, der Mittelland-Personal AG, Radio Argovia, sowie eine Kollekte der ref. Kirchgemeinde [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hallerstiftung.wordpress.com&amp;blog=798232&amp;post=56&amp;subd=hallerstiftung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Jahr gingen bisher Fr. 56’859.- auf das Konto der Hans Haller-Stiftung. Darin inbegriffen sind Spenden der Hilda und Walter Motz-Hauser-Stiftung über Fr. 5&#8217;000.-, der Familien-Vontobel-Stiftung, der Gemeinde Aesch BL und der Gemeinde Freienbach über je Fr. 3&#8217;000.-, der Gemeinde Meisterschwanden, der Schule Hunzenschwil, der Mittelland-Personal AG, Radio Argovia, sowie eine Kollekte der ref. Kirchgemeinde Fahrwangen-Meisterschwan-den und der kath. Kirchgemeinde Beinwil/Freiamt. Ihnen sowie allen Spendern von Geld, Naturalien und Dienstleistungen danken wir an dieser Stelle von Herzen.</p>
<p>Bei der <strong>SODIS-Wasseraufbereitung</strong> konzentrieren wir uns nach wie vor auf Igarassu. Sandra dehnte ihre Aktivitäten inzwischen auf die Stadtteile Cruz de Rebouças und Tres Ladeiras aus. Als Partner gewann sie auch Quartiervereine. Die Stadt unter Bürgermeister Gésimario steht dem Projekt positiv gegenüber. Laufend erhalten wir Rückmeldungen. Das Gesundheitswesen wird sich jetzt auch stärker engagieren.</p>
<p>Ein Besuch in Orobo zeigte, dass SODIS dort weiterläuft. Bereits verwenden mehrere städtische Schulen mit SODIS aufbereitetes Wasser. In Barreiros überzeugte sich die Leiterin des Schulwesens von SODIS bei der Besichtigung der Kinderkrippe. Sie sagte zu, SODIS an den städtischen Schulen zu verbreiten. Wir stehen auch vor einer Zusammenarbeit mit Itamaraca. Ex-Bürgermeister Ninho (Igarassu) ist jetzt ein enger Berater des Gouverneurs von Pernambuco. Wir erwarten, dass sich Ninho für die Verbreitung von SODIS im Landesinnern einsetzt. Er ist von SODIS überzeugt.</p>
<p>Ein Ziel der Hans Haller-Stiftung ist die Hilfe zur Selbsthilfe.<strong> </strong>Wir ermöglichen ehrlichen, arbeitsamen Leuten in der Region Recife mit einem <strong>Mikrokredit</strong> den Weg zur Selbständigkeit und somit ein grösseres Haushaltseinkommen. Das Projekt setzt hohe Anforderungen an die Beteiligten. Geld wollen alle! Unsere Vertrauensleute müssen die Spreu vom Weizen trennen. Sie müssen die Antragssteller kennen, oder von Bekannten einen guten Leumund erhalten. Auch muss das Projekt seriös und erfolgversprechend sein. Die Raten sollen realistisch sein und pünktlich an unsere Kontaktleute bezahlt werden. Die Kredite liegen zwischen R$ 500.- (Fr. 280.-) und R$ 2&#8217;000.- (Fr. 1&#8217;100.-). Wir berechnen einen Jahreszins von 10 %. Das ist für Brasilien sehr wenig und entschädigt uns etwas für das Risiko.</p>
<p>Vor 1 ½ Jahren erhielt Veronica Silva aus Olinda den ersten Mikrokredit der Stiftung im Betrag von R$ 1&#8217;200.-. Sie kaufte damit einen neuen Tapiocawagen. Die monatlichen Raten von R$ 60.- zahlt Veronica an unseren Partner Christoph Steiner-Oliveira (Verein ÀGUA-VIVA).</p>
<p>Isminia Calado sandte uns das Gesuch von Cibele Nascimento da Silva aus Cruz de Rebouças in Igarassu. Cibele verkauft seit knapp einem Jahr Kleider<strong> </strong>im Quartier. Auf den Sommeranfang (September) erhielt sie das Angebot eines Hotels am Strand von Mangue Seco (Igarassu), ihre Kleider in der Nähe anzubieten. Dafür benötigte sie einige Anschaffungen wie eine Zeltblache (Schatten), einen Tisch, sowie Stühle. Ausserdem brauchte sie einen Startvorrat an Kleidern in verschiedenen Grössen. Cibele bat um einen Mikrokredit von R$ 1&#8217;200.-, rückzahlbar in Raten à R$ 150.-. Wir bewilligten wir diesen Antrag, sandten den entsprechenden Vertrag und zahlten das Geld aus. Die erste Rate hat Cibele pünktlich zurückbezahlt.</p>
<p>Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Monaten weitere Kreditanträge eingehen. Eine zweckgebundene Spende einer Schweizer Bank würde unsere Möglichkeiten erhöhen.</p>
<p>Erfolgsnachrichten hören wir im Bereich der <strong>Familienplanung</strong> aus Igarassu: Endlich operieren sie im städtischen Spital. Per Mitte Mai erhielten wir die Namen von 90 (!) unterbundenen Frauen. Im Juni wurden weitere 40 Frauen operiert. Erfreulich ist, dass auch eine befreundete Sozialassistentin aus Abeu e Lima von den Kapazitäten in Igarassu profitiert und Frauen und Männer dorthin schickt.</p>
<p>Dr. Antonio Pereira kommt noch nicht so voran, wie wir es wünschen. In Paulista ‚klemmt’ der neue Gesundheitsverantwortliche. Im April machte Dr. Antonio zu einem symbolischen Preis 11 Operationen in Camaragibe. Zusätzlich sandte er uns die Namen von einigen Frauen, die sich aufgrund dieser Referenz gegen Bezahlung unterbinden liessen. Noch macht die Stadt nicht mit. Wir müssen uns gedulden … Von Dr. Antonio erhielten wir auch die Daten von rund 30 Frauen aus Jaboatão, die er in den Jahren 2007 und 2008 unterband. Darunter sind solche, die zwischen 5 und 9 Kinder haben.</p>
<p>Sorgten wir uns in den Vorjahren, dass die erhaltenen <strong>Hörgeräte</strong> den Bedarf nicht decken, ist es zurzeit fast umgekehrt. Der Bedarf ist wohl da, aber noch übernehmen fast keine Städte die Kosten für die Anpassung und die Ohrinnenstücke. Auch uns fehlen zweckgebundene Spenden, mit denen wir Zeichen setzen können. Die Verhandlungen mit verschiedenen Städten (Olinda, Igarassu, Itamaraca, Vertentes, etc.) laufen.</p>
<p>Das Projekt mit den <strong>Brillen</strong> lassen wir einschlafen. Die Umtriebe am Zoll sind zu gross. Wieder wurde die Ware in Recife beschlagnahmt. Es kostete uns und unsere Kontaktleute Zeit, Geduld und Nerven, um die Ware auszulösen.</p>
<p>Die Stadt Barreiros unterbreitete uns schon länger ein Projekt für eine Vergrösserung der städtischen Kinderkrippe. Von der neuen Stadtverwaltung hörten wir nichts über die Zusammenarbeit. Mit der Direktion der Krippe beschlossen wir, die zweckgebundene Spende der Gemeinde Maur für die Renovation der bestehenden Räumlichkeiten zu verwenden. Wir stellten bei unserem Besuch vor einem Jahr fest, dass diese gar nicht kinderfreundlich sind. So liessen wir den Betonboden mit Keramikplatten decken. Die Wände wurden neu gestrichen, die Türen ersetzt. Das Resultat ist sehr erfreulich. Die Krippe sieht ganz anders aus.</p>
<p>Ein wichtiger Partner bei der <strong>Kinderhilfe</strong> ist der Verein ÀGUA-VIVA (www.agua-viva.ch). Neben den 10 Kinderpatenschaften, die wir im Vorjahr übernahmen, sammeln wir erfolgreich Spenden für den Ausbau des Oficina ÀGUA-VIVA (s. auch im ersten Abschnitt). Christoph und Leda Steiner-Oliveira leisten sehr gute Arbeit in Olinda. Das Oficina entspricht einem grossen Bedürfnis und soll vergrössert werden. Auch sehr erfolgreich ist die Abgabe von Suppe an die Kinder. Mit Christoph Steiner-Oliveira pflegen wir einen intensiven Informations- und Gedankenaustausch. Wöchentlich sendet er uns einen Bericht über seine Tätigkeit, den wir an seine Gönner weiterleiten. An Ideen – wie wir den Kindern helfen wollen – mangelt es uns nicht. Was wir verwirklichen können, hängt von den Geldmitteln ab …</p>
<p>In Igarassu konzentrieren wir uns zurzeit auf die Krippe von Tia Sandra sowie das Knabenheim Pão da Vida. Der gedeckte Spielplatz mit Aufenthaltsraum bei der Krippe Tia Sandra ist seit Juni im Betrieb. Es ist fast unglaublich, was für Fr. 3&#8217;000.- Materialkosten der Stadt Baden aufgestellt wurde. Auch die neuen Schlafräume bei Pão da Vida sind schon besetzt. Das Material übernahmen die Gemeinde Aesch BL sowie die Familien Vontobel-Stiftung. Anita Ilg gab uns dafür wertvolle Erfahrungen von ihrem Praktikum weiter. Isminia Calado hilft uns in Igarassu als wichtige Vertrauensperson.</p>
<p>Seit einigen Jahren unterstützen wir junge Fussballer in Brasilien. Wir sehen uns dabei als Vermittler zwischen den Paten und den betroffenen Jungs. Das heisst, wir stellen unsere Infrastruktur zur Verfügung, damit der Geldtransfer klappt und die Mittel (Lebensmittel, Schulgeld, Hausmiete, Transportkostenanteil, Krankenkasse, etc.) den Empfängern vollumfänglich zugute kommen. Im Moment profitieren mehrere Spieler zwischen 10 und 15 Jahren von dieser Hilfe. Waren es anfänglich nur Junioren von Santa Cruz, sind es inzwischen wegen Wechseln, neuen Kontakten und Paten Spieler von Santa Cruz, Nautico, Sport und CT Barão. Die Schule Hunzenschwil engagiert sich sehr für ihre Freunde. Mit Ostereierverkauf und Kerzenziehen sammeln die Schüler und Schülerinnen Geld für das Projekt.</p>
<p>Noch immer helfen wir die mausarmen Familien in Abreu e Lima. Bei der Lebensmittelverteilung begleitete uns der Journalist Jonas Keller von Tele M1. Er war von der Armut sehr beeindruckt. Filmen durfte er nicht überall. Es war zu gefährlich. Wir besuchten eine Familie neben der städtischen Kehrichtdeponie. Die Frau lebt dort mit ihren sechs Kindern. Der 4jährige Gilmar haust mit seiner älteren Schwester und seiner Mutter in einer Gasse, in der allein in diesem Jahr 5 Personen getötet wurden. Ein WC gibt es in dem ‚Loch’ nicht. Die Bewohner machen auf ein Papier, wickeln es ein und werfen es weg. Sie urinieren in einen Kessel. Die ärmliche Mahlzeit kochte auf einem Feuer in einer Büchse …</p>
<p><strong><span style="font-weight:normal;">Tele M1 strahlte vom 11.-15. November eine Dokumentation über unsere Arbeit aus</span></strong>. Ermöglicht hat dies die mehrjährige Freundschaft mit dem Journalisten Jonas Keller und eine grosszügige zweckgebundene Spende der Mittelland-Personal AG. Eine sehr gute Plattform zur Präsentation unserer Projekte hatten wir auch bei Radio Argovia. Dank dem Gewinn beim ‚Super Summer’ durfte Hans Haller ab August viel über seine Tätigkeit in Brasilien erzählen. Das hat bereits zu erfreulichen Reaktionen geführt.</p>
<p>Endlich lassen wir die Stiftung auch in Brasilien registrieren. Unter dem Namen ‚Obra Beneficente Hans Haller’ wird sie ihren Sitz in Igarassu haben. Ex-Bürgermeister Ninho (Vizepräsident), Christoph Steiner-Oliveira (Kassier) und Roseli Borges von Pão da Vida (Aktuarin) bilden mit Hans Haller den Vorstand.</p>
<p>Patrick Bucher vom Verein Promover (www.promover.ch) erstellte für 2010 einen Kalender zum Thema ‚Ich lebe in einer Favela’. Er kostet Fr. 29.- (exkl. Verpackung und Versand) und kann auch bei uns bestellt werden. Der Erlös geht an arme Kinder im Nordosten Brasiliens.</p>
<p>Im Namen unserer armen Mitmenschen in Brasilien danken wir allen Spendern, Gönnern und Helfern herzlich und zählen auch weiterhin auf ihre Unterstützung.</p>
<p>                                                                                               <strong>HANS HALLER-STIFTUNG</strong></p>
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		<title>Mikrokredite</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 08:47:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Haller-Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brasil]]></category>
		<category><![CDATA[Drittwelthilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungshilfe]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Ziel der Hans Haller-Stiftung ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Wir wollen ehrlichen, arbeitsamen Leuten in der Region Recife mit einem Mikrokredit den Weg zur Selbständigkeit und somit ein grösseres Haushaltseinkommen ermöglichen. Das Projekt setzt hohe Anforderungen an die Beteiligten. Geld möchten alle! Unsere Vertrauensleute müssen die Spreu vom Weizen trennen. Sie müssen die Antragssteller [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hallerstiftung.wordpress.com&amp;blog=798232&amp;post=48&amp;subd=hallerstiftung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>E<strong>in Ziel der Hans Haller-Stiftung ist die Hilfe zur Selbsthilfe. </strong>Wir wollen ehrlichen, arbeitsamen Leuten in der Region Recife mit einem Mikrokredit den Weg zur Selbständigkeit und somit ein grösseres Haushaltseinkommen ermöglichen. Das Projekt setzt hohe Anforderungen an die Beteiligten. Geld möchten alle! Unsere Vertrauensleute müssen die Spreu vom Weizen trennen. Sie müssen die Antragssteller kennen, oder von Bekannten einen guten Leumund erhalten. Auch muss das Projekt seriös und erfolgversprechend sein. Die Raten sollen realistisch sein und pünktlich an unsere Kontaktleute bezahlt werden. Die Kredite liegen zwischen R$ 500.- (Fr. 280.-) und R$ 2&#8217;000.- (Fr. 1&#8217;100.-). Wir berechnen einen Jahreszins von 10 %. Das ist für Brasilien sehr wenig und entschädigt uns etwas für das Risiko.</p>
<p>Am 20.5.2008 erhielt Veronica Silva aus Olinda den ersten Mikrokredit der Stiftung im Betrag von R$ 1&#8217;200.-. Sie kaufte damit einen neuen <strong>Tapiocawagen. </strong>Tapioca ist eine im Nordosten beliebte Zwischenmahlzeit in der Form von Crêpe aus Kokosfleisch und andern Zutaten. Seit Anfang Juli 2008 zahlt Veronica monatlich R$ 60.- an unseren lokalen Partner Christoph Steiner-Oliveira (Verein ÀGUA-VIVA).</p>
<p>Aufgrund der guten Erfahrungen suchten wir weitere Kreditnehmer. Aus dem Umfeld von Christoph Steiner-Oliveira ergab sich bisher nichts erfolgversprechendes. Zu unsicher erschienen ihm die Projekte aber auch die Antragsteller. Wir verzichten lieber auf Kreditgewährungen, als dass wir ein zu grosses Risiko eingehen.</p>
<p>Vor einigen Monaten sprachen wir Isminia Calado in Igarassu auf das Projekt an. Auch sie war sich sofort der Verantwortung bewusst. Als Einheimische und städtische Finanzverwalterin kennt sie die Leute und weiss, wer vertrauens- und kreditwürdig ist.</p>
<p>Am 13.8.2009 sandte sie uns das Gesuch von Cibele Nascimento da Silva aus Cruz de Rebouças in Igarassu. Cibelle verkauft seit knapp einem Jahr <strong>Kleider </strong>im Quartier. Auf den Sommeranfang (September) erhielt sie das Angebot eines Hotels am Strand von Mangue Seco (Igarassu) ihre Kleider in der Nähe anzubieten. Dafür benötigt sie einige Anschaffungen wie eine Zeltblache (Schatten), einen Tisch, sowie Stühle. Ausserdem braucht sie einen Startvorrat an Kleidern in verschiedenen Grössen. Cibelle bat um einen Mikrokredit von R$ 1&#8217;200.-, rückzahlbar in Raten à R$ 150.-. Nach Rücksprache mit Isminia Calado bewilligten wir diesen Antrag und sandten den entsprechenden Vertrag.</p>
<p>Mit den eingegangenen Raten von Veronica und Cibele zahlten wir im November R$ 1&#8217;300.- an Josefa Lopes in Igarassu aus. Davon kaufte sie einen Tiefkühler. Sie lagert dort Muscheln und andere Meeresfrüchte, die sie weiterverkauft. Sie wird Raten à R$ 130.- zurückzahlen.</p>
<p>Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Monaten weitere Kreditanträge eingehen. Eine zweckgebundene Spende einer Schweizer Bank würde unsere entspechenden Möglichkeiten erhöhen &#8230;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hallerstiftung.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hallerstiftung.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hallerstiftung.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hallerstiftung.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hallerstiftung.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hallerstiftung.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hallerstiftung.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hallerstiftung.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hallerstiftung.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hallerstiftung.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hallerstiftung.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hallerstiftung.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hallerstiftung.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hallerstiftung.wordpress.com/48/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hallerstiftung.wordpress.com&amp;blog=798232&amp;post=48&amp;subd=hallerstiftung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Familienplanung</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 06:51:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Haller-Stiftung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brasil]]></category>
		<category><![CDATA[Drittwelthilfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Familienplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir erhielten vom städtischen Spital in Igarassu einen Riesenaufsteller: Endlich führen sie dort regelmässig Unterbindungen durch. Seit 2002 erhielten wir folgende Rückmeldungen: 2002 2 Frauen 2003 13 Frauen, 2 Männer 2004 14 Frauen 2005 12 Frauen, 3 Männer 2006 8 Männer 2007 5 Frauen, 3 Männer 2008 57 Frauen, 14 Männer 2009 bis 15.5. 90 [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hallerstiftung.wordpress.com&amp;blog=798232&amp;post=42&amp;subd=hallerstiftung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir erhielten vom  städtischen Spital in Igarassu einen Riesenaufsteller:</p>
<p>Endlich führen sie dort  regelmässig Unterbindungen durch. Seit 2002 erhielten wir folgende  Rückmeldungen:</p>
<p>2002 2  Frauen</p>
<p>2003 13 Frauen, 2  Männer</p>
<p>2004 14  Frauen</p>
<p>2005 12 Frauen, 3  Männer</p>
<p>2006 8  Männer</p>
<p>2007 5 Frauen, 3  Männer</p>
<p>2008 57 Frauen, 14  Männer</p>
<p>2009 bis 15.5. 90 Frauen!!!</p>
<p>Wöchentlich nehmen die  Ärzte an 1 – 2 Tagen Unterbindungen vor. Vasektomien sind geplant. Der zuständige Arzt ist inzwischen Direktor des Spitals und kommt daher nicht mehr so viel zum operieren.</p>
<p>Am 15.5. gebar die  22jährige Amanda Batista die Zwillinge Gabriel und Miguel. Amanda hatte vorher  schon 3 Kinder. Nach dem Kaiserschnitt machten die Ärzte eine Unterbindung. </p>
<p>Wir gratulierten dem  Spital und dem Bürgermeister von Igarassu für diese Leistung. Eine Angestellte des Spitals bestätigte uns, dass es so weiter geht.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/hallerstiftung.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/hallerstiftung.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/hallerstiftung.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/hallerstiftung.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/hallerstiftung.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/hallerstiftung.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/hallerstiftung.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/hallerstiftung.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/hallerstiftung.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/hallerstiftung.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/hallerstiftung.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/hallerstiftung.wordpress.com/42/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/hallerstiftung.wordpress.com/42/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/hallerstiftung.wordpress.com/42/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hallerstiftung.wordpress.com&amp;blog=798232&amp;post=42&amp;subd=hallerstiftung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Recife 6.9.-28.9.2008</title>
		<link>http://hallerstiftung.wordpress.com/2008/10/10/recife-69-2892008/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 06:05:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hans Haller-Stiftung</dc:creator>
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		<category><![CDATA[SODIS-Wasseraufbereitung]]></category>
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		<description><![CDATA[8.9. Besuch bei Christoph und Leda Steiner-Oliveira im Oficina Àgua-Viva in Olinda. Im Oficina erhalten Kinder aus dem Patenschaftsprojekt Stützunterricht. Der Raum ist einfach, aber sauber und zweckmässig eingerichtet. Die Kinder sind konzentriert an der Arbeit. Die Lehrerin Paula strahlt eine Wärme aus und zeigt viel Geduld mit ihren Schützlingen. Mit dem Oficina erfüllen wir ein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=hallerstiftung.wordpress.com&amp;blog=798232&amp;post=34&amp;subd=hallerstiftung&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>8.9. Besuch bei Christoph und Leda Steiner-Oliveira im Oficina Àgua-Viva in Olinda. Im Oficina erhalten Kinder aus dem Patenschaftsprojekt Stützunterricht. Der Raum ist einfach, aber sauber und zweckmässig eingerichtet. Die Kinder sind konzentriert an der Arbeit. Die Lehrerin Paula strahlt eine Wärme aus und zeigt viel Geduld mit ihren Schützlingen. Mit dem Oficina erfüllen wir ein Bedürfnis.</p>
<p>Später erscheinen einige unserer 10 Patenkinder mit ihren Müttern zum Fototermin.</p>
<p>Mit Christoph Steiner-Oliveira führe ich ein interessantes Gespräch. Wir diskutieren Zukunftspläne.</p>
<p>Auf der Rückfahrt sehen wir in Janga eine Wahlveranstaltung von Yves Ribeiro. Spontan steigen Neto und ich aus und fragen nach dem Bürgermeister. Einige Minuten später trifft er tatsächlich ein. Er umarmt mich freudig. In dem Lärm können wir leider nicht mehr miteinander sprechen.</p>
<p>11.9. Mit Renata fahre ich zuerst zu Dr. Florian Scherz. Mit dem Anwalt besprechen wir die Pendenzen und bedanken uns für die sehr gute Zusammenarbeit.</p>
<p>Anschliessend bringen wir die Hörgeräte zur Televox. Das Projekt mit den Hörgeräten läuft sehr gut. Mit Patricia planen wir, wie wir vermehrt defekte Hörgeräte reparieren lassen wollen.</p>
<p>Probleme bereitet uns nach wie vor die Stadt Paulista. Die zuständige Direktorin im Sozialamt sabotiert unser Projekt, wo sie kann. Unsere Beschwerden drangen offensichtlich nicht bis zu Bürgermeister Yves Ribeiro.</p>
<p>Nach den Wahlen werden wir mit weiteren Städten Kontakt aufnehmen und unsere Zusammenarbeit anbieten.</p>
<p>12.9. Zusammen mit Renata, Tamara und Isabel fahre ich nach Igarassu. Es geht vor allem um den Besuch von Kindern, um Tamara und Isabel eine Freude zu bereiten. Zuerst heisst uns Sandra in ihrer Krippe willkommen. Anschliessend geht es in die städtische Krippe Tia Jane. Im Kloster Santo Antonio stellen wir fest, dass der neue Essensraum geschlossen ist. Das Dach ist undicht. Die starken Regenfälle machen Renovationsarbeiten notwendig. Die Oberin sucht nach Gönnern &#8230;</p>
<p>Zum Mittagessen fahren wir zum Knabenheim Pão da Vida. Dort weihen wir offiziell den Essensraum ein, für den wir mit einer Spende der ref. Kirchgemeinde Erlinsbach das Material kauften. Bürgermeister Ninho und andere Behördenvertreter sind auch anwesend. &#8211; Vor dem Essen sitze ich mit Vertretern von COMDICA (Rat für Verteilung der städtischen Sozialmittel) zusammen und frage nach dem entsprechenden Heim für Mädchen. Wegen der bevorstehenden Komunalwahlen verzögert sich alles. Man stellt mir jedoch per Ende Oktober ein erstes Rohprojekt in Aussicht.</p>
<p>Bei Pão da Vida fühle ich mich sofort heimisch. Jameson und Roseli leben für ihr Projekt. Anita Ilg aus Winterthur wird dort am 10.10. für einige Monate als Voluntärin tätig sein. Ich bin überzeugt, dass es ihr gefallen wird.</p>
<p>Abschliessend besuchen wir die Kinderkrippe Tia Emocy. Isabel und Tamara lassen dort ihre Mutterinstinkte aufleben, indem sie die Kleinkinder auf die Arme nehmen und sie herzen.</p>
<p>13.9. Nachts besuchen wir in Abreu e Lima ein Forrokonzert. Wir treffen einige Mitarbeiterinnen des Sozialamtes.</p>
<p>16.9. Igarassu; nach der Ankunft gehe ich mit Isminia die Pendenzen durch. Am Telefon erklärt mir Gesimario, dass er nach seiner allfälligen Wahl zum Bürgermeister die Zusammenarbeit mit uns fortführen und sogar verbessern werde.</p>
<p>In der Krippe von Tia Sandra erwartet mich das Orchester der Schule Cécilia Ribeiro. Diese Jugendlichen besuchen mit Sandra wöchentlich die Familien im Quartier und den angrenzenden Stadtvierteln und propagieren die SODIS-Wasseraufbereitung. Vom Geld, das wir ihnen zahlen, kaufen sie Musikinstrumente. &#8211; Wie mir die Verantwortlichen erklären, ist das Orchester sehr wichtig, um die Heranwachsenden von der Strasse zu holen. Bei ihrem Konzert sehe ich, mit welcher Hingabe sie sich der Musik widmen. Mit relativ wenig finanziellen Mitteln unterstützen wir so diese Blasmusik und gleichzeitig die SODIS-Wasseraufbereitung.</p>
<p>Ein 11jähriger Knabe fällt mir auf. Er wirkt traurig. Offensichtlich hat er schon viel gelitten. Sandra erklärt, dass ihn seine Mutter oft auf die Strasse schickte. Dort rauchte er bereits. Mit der Eingliederung ins Orchester soll er Halt und ein Umfeld finden. Seine kleine Schwester besucht die Krippe von Tia Sandra.</p>
<p>Im städtischen Spital bedanke ich mich bei Maruza für die gute Zusammenarbeit und die regelmässigen Berichte betreffend Unterbindungen und Vasektomien.</p>
<p>17.9. Um 08.00 Uhr soll mich das Auto aus Barreiros abholen. Bis der Fahrer eintrifft, ist es 10.00 Uhr. Ich bin nahe dran, auf die Reise zu verzichten. Ähnlich ergeht es Christoph und Leda Steiner-Oliveira, die wir ab Olinda mitnehmen. Als wir in Barreiros ankommen, ist es schon fast Mittag. Immerhin sind Bürgermeister Cleto Gilberto und seine Frau Socorro anwesend. Sie haben ihr Programm umgestellt. Geplant ist ein Besuch an einer Schule mit einem Vortrag über die SODIS Wasseraufbereitung. Die Direktorin lässt jedoch mitteilen, dass sie die Schüler und die Erwachsenen wegen der Verspätung nach Hause lassen musste &#8230;</p>
<p>In der städtischen Krippe sind die Kinder auch schon weg. Wir überzeugen uns, dass unser gespendetes Material (Tiefkühler, Waschmaschine, Kochherd, Matratzen, etc.) im Einsatz ist. Auch von den neuen Duschen/WC&#8217;s schiesse ich einige Fotos. Patricia bekräftigt, dass sie nur mit SODIS aufbereitetes Wasser verwenden.</p>
<p>Zum Mittagessen fahren wir nach São José da Corão Grande. Anschliessend überqueren wir die Grenze zum Bundesstaat Alagoas. Bei Patricia und Luigi geniessen wir einen Wein und Kaffee.</p>
<p>Vor der Rückreise nach Recife erledige ich mit Lucila einige administrative Sachen. Statt einem Arbeitstag hat es nun nur einen Vergnügungsausflug nach Barreiros gegeben. Aber mit solchen Überraschungen muss man in Brasilien leben können.</p>
<p>19.9. Ich nehme an einer Wahlveranstaltung von Gesimario in Igarassu teil. Obwohl ich mich normalerweise politisch nicht einmische, liegt mir an einer Weiterführung der Zusammenarbeit mit den Behörden. In Igarassu begann diese mit Yves Ribeiro, kam zu Ninho und jetzt hoffentlich zu Gesimario. Auch ein Teil der Kadermitarbeiter blieb und bleibt gleich, zum Beispiel Isminia Calado. Deshalb habe ich mich anerboten, mich für die Wahl einzusetzen. Wie üblich beginnt die Veranstaltung verspätet. Rund 2&#8217;000 Personen marschieren durch Cruz de Rebouças zum dortigen Platz. Ich begrüsse verschiedene Freunde und Bekannte. Ninho und Gesimario bedanken sich für meine Anwesenheit. Auf der Bühne sprechen zuerst Vertreter der Partei aus der nationalen Politik anschliessend drängen alle möglichen Stadtratkandidaten ans Rednerpult. Mich stellt der Sprecher vor und erklärt, dass ich Gesimario unterstütze. Nach meinem kurzen Auftritt kehre ich nach Janga zurück.</p>
<p>21.9. Dr. Damião holt die Brillen ab, um sie bei der Fundação Altino Ventura abzugeben. Er lädt uns spontan zu einem Ausflug in den Club Pica Pau Amarelo ein. Die Kinder geniessen den Sonntag sehr.</p>
<p>Am Abend esse ich mit Dr. Atonio Pereira. Wir sprechen über unsere Projekte im Bereich der Familienplanung.</p>
<p>22.9. Mit Renata fahre ich nach Abreu e Lima. Im Sozialamt geben wir einen weiteren Posten Brillen ab. Renata hat schon Lebensmitteltaschen eingekauft, die wir einigen armen Familien abgeben wollen.</p>
<p>Estefanie wartet auf uns im Rathaus. Renata hatte sie durch eine andere Familie ersetzt, nachdem sie aus Abreu e Lima weggezogen war. Sie fürchtete Racheakte von Feinden ihres Mannes, der im Gefängnis war. Jetzt war sie zurück. Die Familie litt Hunger. Um für die Kinder Lebensmittel zu besorgen, verkaufte sie vor einer Woche für R$ 50.- ihre langen Haare. &#8211; Die Not rührt mich. Spontan beschliesse ich, dass sie zwei der Lebensmitteltaschen erhalten wird. Falls wir eine der andern Familien nicht antreffen, wird diese erst einige Tage später versorgt.</p>
<p>Zuerst suchen wir Gilvan und seine Mutter. Die Familie ist weggezogen. Noch wissen wir nicht wohin. Zu Estefanie begleitet uns auch deren Schwiegermutter. Diese beichtet, dass ihr Sohn wieder im Gefängnis war. Er hatte ein Handy geklaut, um Nahrung für die Familie zu kaufen. Die Familie lebt sehr einfach. Estefanies Mann zeigt uns seinen narbenbedeckten Bauch. Er war offensichtlich Opfer von Messerstechereien und anderer Gewalteinwirkung. Ich rege an, dass er eine Vasektomie machen lässt.</p>
<p>Wir besuchen eine Familie in einer Abbruchhütte, in der sehr viele Kinder und Jugendliche bei ihrer Mutter bzw. Grossmutter vegetieren. Ich hatte die Familie schon letztes Jahr gesehen. Die Not ist immer noch gleich.</p>
<p>Eine andere künftige Kandidatin treffen wir nicht an. Eine Nachbarin erklärt, sie sei bei der Coiffeuse und verkaufe ihre Haare &#8230;</p>
<p>Beim Mittagessen treffen wir kurz Jacqueline und Chico vom Schulwesen aus Paulista.</p>
<p>Am Nachmittag fahre ich zur Arruda (Stadion Santa Cruz) und treffe mich mit Barão.</p>
<p>23.9. Ich fahre zur Televox. Sechs Personen aus Barreiros erhalten Hörgeräte. Für mich ist das eine neue Erfahrung: Als ich komme, sitzen die Leute ruhig da. Fabiana passt zuerst einem Mädchen das Hörgerät an. Durch Zeichen meldet es, dass es jetzt hört. Als der junge Mann daneben seine Hörhilfe erhält, beginnt er zu sprechen. Bei den andern verhält es sich ähnlich. Die Freude der Leute ist riesig. Sie bedanken sich überschwänglich bei mir und den Vertreterinnen der Televox. Weiteren Mitmenschen konnten wir zu mehr Lebensqualität verhelfen. Inzwischen sind es schon über 900 Leute, die gebrauchte Hörgeräte erhielten &#8230;</p>
<p>Am Abend essen Renata und ich mit Paco und Gerlane vom Restaurante Costa Brava in einer Churrasceria.</p>
<p>24.9. In Olinda treffen wir uns zu einem weiteren Gedankenaustausch mit Dr. Antonio Pereira.</p>
<p>25.9. Mit Darliane (Sozialamt Abreu e Lima) fahren Renata und ich zum Zahnarzt Dr. Damião. Nach der Zahnbehandlung bei Renata, zeigt Darliane ihren Bauch. Nach ihren Schwangerschaft ist dieser so hässlich, dass sie sich nicht mehr an den Strand wagt. Auch vor Männerbekanntschaften hat sie Hemmungen. Sie leidet an Komplexen. Damião fährt mit uns spontan ins Hospital Maria Lucinda. Dort besprechen wir den Fall mit dem Direktor. Er wird mit dem zuständigen Arzt sprechen und macht uns Hoffnung.</p>
<p>27.9. Wir treffen uns in Olinda mit Christoph und Leda Steiner-Oliveira. Beim Nachtessen sprechen wir über unsere aktuellen Projekte und über die Zukunft.</p>
<p>28.9. Es heisst wieder Abschied nehmen von meiner Familie und Brasilien. Wegen den bevorstehenden Wahlen erreichte ich nicht so viel wie erhofft. Aber ich konnte mich gut erholen und das Familienleben mit Renata und den Jungs geniessen.</p>
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